Die Herzpolitik | Kapitelübersicht
Die Herzpolitik ist charakterisiert durch eine Haltung, die die Macht nach und nach an das Volk, also an das Herz des Staates zurückgeben will. EIN praktisches Ziel ist der Volksentscheid, ein anderes Ziel, das von Juli Zeh (siehe Kulturzeit-Interview unten) vorgeschlagene Modell, nach dem jeder einzelne Steuerzahler darüber entscheidet, wo ein kleinerer Teil seiner Steuerabgaben hinfließt.

Juli Zeh spricht von gedanklichen Trampelpfaden, wenn es um den Volksentscheid geht. Dies liegt wahrscheinlich einerseits an dem Alter des Modells Volksentscheid, andererseits auch sicherlich daran, dass der Vorschlag eines Volksentscheids zurzeit naiv erscheint (GLAUBEN BRAUCHT NAIVITÄT). Und tatsächlich: erst wenn die ersten drei Generationen das Schulfach Kopfhaus – siehe Die Kopfpolitik – absolviert haben, ist von einem authentischen Ergebnis eines Volksentscheids auszugehen. Als Rahmen für diese Schüler-
generationen schlägt Sinngabe eine achtjährige Grundschule vor, gefolgt von einer zweigliedrigen Sekundarstufe bestehend aus Gesamtschule und Gymnasium. Die Lehrer der Gesamtschule sind dazu in der Lage, jeden zurzeit bestehenden Schulabschluss abzunehmen.

 

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