Die ausgrenzende Gemeinschaft | Kapitelübersicht
Jede Gruppe sollte ihre natürliche Exklusivität aus sich selbst heraus beziehen. Sobald sie sich einer Agenda unterwirft, die sich über die Gruppe stellt, ist die Güte jener Agenda generierten Exklusivität in Frage zu stellen. Kommt dann noch eine Aus- grenzung von anderen oder eine Abgrenzung zu anderen hinzu, ist der Wert dieser Gemeinschaft auf diese selbst beschränkt und deshalb nicht nur für die Gesellschaft nutzlos aufgrund der asozialen Haltung sondern auch noch für Teile der Gesell- schaft in einem psychischen Sinne schädlich.

Es muss übrigens betont werden, dass letztere ausgrenzende Gemeinschaften in einem wörtlichen Sinn faschistoid sind – ungeachtet der politischen oder unpolitischen Couleur. Da der Begriff »fa- schistoid« gerade in deutschen Ohren hässlich klin- gen sollte, sei deshalb darauf hingewiesen, wie es faktisch um eine solche ausgrenzende Gemein- schaft bestellt ist …

 

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Sinngabe.de © Daniel TORRADO HERMO 2005–2010

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