Der unterdrückte Impuls | Kapitelübersicht
Wir alle kennen das: den Impuls etwas zu sagen oder zu tun. In den meisten Bereichen des Lebens mag es gute Gründe für die Unterdrückung dieses Impulses geben. Ein Bereich sollte aber ausgenommen sein: der verbale, zwischenmenschliche Bereich.

Hier befinden wir uns entwicklungsgeschichtlich aber in einem Frühstadium. Es sollte in der Schule ein Unterrichtsfach geben, das die Fähigkeiten auf diesem Gebiet ausbaut. Der Name dieses Fachs könnte lauten: Zwischenmenschliche Kommunikation. Basieren könnte es auf der Transaktionsanalyse*.

Von dieser Theorie ausgehend müsste dann in einem zweiten Schritt herausgefunden werden, dass eine direkte, zielstrebige Kommunikation auch in persönlichen (nicht privaten) Bereichen möglich ist. Ein Ziel des Unterrichts muss sein, genau zwischen persönlichen und privaten Dingen unterscheiden zu lernen (private Dinge sind oft Angelegenheiten des Subjekts). In dem Maße, wie eine Person bereit dazu ist, sich wenigstens teilweise preiszugeben, wird sie die Erfahrung machen, dadurch Freund- und Partnerschaften zu gewinnen.

DIE AKTIVE SCHAFFUNG VON FREUND- UND VOR ALLEM PARTNERSCHAFTEN IST DIE VORDRINGLICHSTE AUFGABE EINER JEDEN PERSON.

Zu diesem Zeitpunkt der Geschichte leidet ein Teil der Gesellschaft darunter, dass der Impuls zur Schaffung dieser Verbindungen unterdrückt wird.

 

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Sinngabe.de © Daniel TORRADO HERMO 2005–2010

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