Sinngabe Aufmacher

Impressum

Sinngabe, die, von Daniel Torrado Hermo geprägter Begriff zur Bezeichnung einer besonderen Fähigkeit beziehungsweise einer besonderen menschlichen Leistung. Auch wenn Sinngabe nicht allgemeingültig zu definieren ist, kann sie als die Fähigkeit und Leistung angesehen werden, die dem Menschen auf individuelle Weise Sinn gibt. Dabei ist die Unterscheidung von Fähigkeit und Leistung deshalb wichtig, weil die Sinngabe als Fähigkeit vermutlich jedem Menschen zu Eigen ist. Das bedeutet allerdings noch nicht, dass er diese Fähigkeit in sinnvoller Weise zu einer Leistung umsetzt. Doch erst bei der Umsetzung kann man von einer Sinngabe als Leistung sprechen. Ich sehe als Hauptziel der Sinngabe (als Fähigkeit wie auch als Leistung) das Ausschöpfen des individuellen Potenzials zur Konsolidierung und Verbesserung der Gesellschaft an. Als Basis hierfür dient das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Die Sinngabe als Leistung erfolgt hierbei mit jedem Versuch, die Sinngabe (als Fähigkeit) einzusetzen. Der Blick auf die Sinngabe als abstrakte Neuschöpfung ist kein wissenschaftlicher sondern ein künstlerischer Blick. Dieser Blick vertraut auf die Ahnung als menschliche Eigenschaft. – Vielleicht wird nicht alles in dieser Welt wissenschaftlich begründet werden, das wissenschaftlich begründet werden könnte. Beispielsweise wenn die Wissenschaft als Ressource zu klein ist. Ebenso ist denkbar, dass Ahnungen so stark werden können, dass sie einen neuen Glauben entwickeln können. Den Glauben an das Gute im Menschen. Das Gute, wie es als Potenzial in uns liegt, welches wir schon oft zerstörten. Sinngabe.net-Link



Sinngabe.net (Link)

Sinngabe erscheint im Thermostart° VERLAG,


Inhaber:
Daniel Torrado Hermo




Zitat von Nikolai Hartmann: Der moderne Mensch ist nicht nur der rastlos Hastende, er ist auch der Abgestumpfte, Blasierte, den nichts mehr erhebt, ergreift, zuinnerst packt. Er hat schließlich für alles nur ein ironisches oder müdes Lächeln. Ja er macht am Ende gar eine Tugend aus seinem moralischen Tiefstande. Das nil admirari, seine Unfähigkeit zu Verwunderung, Staunen, Begeisterung, Ehrfurcht erhebt er zum stehenden, gewollten Lebenshabitus. Das unberührte Hinweggleiten über alles ist ein bequemer modus vivendi. Und so gefällt er sich in der Pose des Darüberstehens, die sein inneres Leerausgehen verbirgt.

Nicolai Hartmann: »Ethik«
Walter de Gruyter & Co. Berlin und Leipzig, 1926.
(Seite 15)